Chnobli

Handbuch für Lehrpersonen

Die Klasse schreibt die Quizfragen selbst, du gibst sie frei, alle spielen sie live am Beamer. Vom Einrichten bis zum Podest passt das in eine Lektion.

Stand: Juli 2026 · Fragen und Lehrpersonen-Code: philip.schaffner@kwi.ch

1Wofür Chnobli da ist

Kurz: Die Klasse schreibt die Fragen, du entscheidest, was gespielt wird.

Ein Quiz zu erstellen kostet dich normalerweise einen Abend. In Chnobli schreibt jede Person in der Klasse genau eine Frage auf ihrem Handy, du gehst die Liste durch und gibst frei, was brauchbar ist — und dann spielt die Klasse ihr eigenes Quiz am Beamer. Deine Arbeit ist das Durchsehen — bei zwanzig Fragen etwa fünf Minuten, und die liegen im Unterricht statt am Abend.

Der Nebeneffekt ist der eigentliche Punkt: Wer eine gute Prüfungsfrage formulieren will, muss den Stoff durchschauen. Fragen schreiben ist Repetition, die sich nicht nach Repetition anfühlt.

Für wen

Für Lehrpersonen mit einem Beamer, einer Klasse mit Handys und zehn Minuten Zeit. Vorkenntnisse braucht es keine: Es gibt keinen Account, keine Installation und nichts einzurichten — du öffnest eine Webseite und legst los. Die Klasse ebenfalls; niemand muss etwas installieren oder sich anmelden.

Typische Anwendungsfälle

Was Chnobli nicht ist

Kein Notenwerkzeug: Punktestände sind Spielpunkte, sie werden nirgends gespeichert und lassen sich nicht exportieren. Keine Hausaufgabenplattform — Chnobli lebt in der Lektion, nicht dazwischen. Und keine Datensammlung: Es gibt keine Datenbank. Ein Quiz existiert nur, solange es läuft. Wenn du es beendest, ist es weg — Fragen, Namen, Punkte, alles.

Was gespeichert wird

Nichts, was länger lebt als die Lektion. Die Klasse gibt einen Spitznamen und ein Emoji ein — keine echten Namen, keine Mailadressen, keine Logins. Alles liegt im Arbeitsspeicher des Servers und verschwindet, sobald das Quiz beendet ist oder vier Stunden lang nichts mehr passiert. Auch für dich heisst das: Was du nicht abschreibst, ist danach nicht mehr da.

2Der Ablauf in Kurzform

Fünf Schritte. Blau bist du, grün ist die Klasse.

1Du erstellstTitel eintippen, Fragetypen wählen, Quiz erstellen. Etwa 30 Sekunden.
2Die Klasse tritt beiVierstelliger Code oder QR-Code vom Beamer, Spitzname, Emoji.
3Alle schreiben eine FrageJe eine Frage samt richtiger Antwort und Zeitlimit.
4Du prüfstFreigeben, zurückschicken oder ablehnen. Nur Freigegebenes wird gespielt.
5Ihr spieltFrage → Timer → Auflösung → Rangliste. Am Schluss das Podest.
Drei Dinge, die es wert sind, gewusst zu werden

Der Beamer ist Teil des Spiels. Die Frage und die Antwortmöglichkeiten stehen vorne an der Wand; auf dem Handy stehen nur die farbigen Antwortfelder. Ohne projizierten Bildschirm funktioniert es nicht.
Niemand beantwortet die eigene Frage. Wer eine Frage geschrieben hat, pausiert bei dieser Runde und bekommt dafür so viele Punkte, wie die anderen im Schnitt mit dieser Frage holen. Das ist so gewollt und die App sagt es der Person auch.
Nichts geht an die Klasse, was du nicht freigegeben hast. Fragen laufen immer über deinen Bildschirm, bevor sie jemand zu sehen bekommt.

3Quiz erstellen

Am Computer, der am Beamer hängt. Adresse: chnobli.schaffner.xyz

Chnobli fragt beim Öffnen nur eines: ob du die Lehrperson bist oder mitspielst.

1 2
  1. Ich bin die Lehrperson — das ist dein Weg. Dieser Bildschirm gehört an den Beamer.
  2. Ich bin Schüler:in — der Weg für die Klasse, auf dem Handy. Du brauchst ihn nur, wenn du selbst mitspielen willst.

Der Lehrpersonen-Code

Weil die Adresse öffentlich erreichbar ist, braucht das Erstellen eines Quiz einen Code. Die Klasse braucht ihn nie — nur du, und nur beim Erstellen. Wenn du noch keinen hast: kurze Mail an philip.schaffner@kwi.ch. Der Code ist für alle Lehrpersonen derselbe und ändert sich selten; schreib ihn dir irgendwohin, wo du ihn im Schulzimmer wiederfindest.

Das Formular

1 2 3 4 5
  1. Quiz-Titel. Steht später oben auf dem Beamer. Ohne Eingabe heisst das Quiz „Unbenanntes Quiz“, was funktioniert, aber schade ist.
  2. Sprache. Deutsch oder Englisch. Die Wahl gilt für das ganze Quiz — auch für alle Handys. Die Klasse kann nicht einzeln umschalten. Für den Englischunterricht ist das genau richtig, sonst lässt du es auf Deutsch.
  3. Fragetypen, die Schüler:innen schreiben dürfen. Alle vier sind aktiv; abgewählte stehen der Klasse nicht zur Verfügung. Wer es kurz halten will, lässt nur Multiple Choice und Wahr / Falsch stehen — die lassen sich am Beamer in fünf Sekunden erfassen. Mindestens ein Typ muss aktiv bleiben.
  4. Lehrpersonen-Code. Siehe oben.
  5. Erstellen & Lobby öffnen. Danach steht der Beitrittscode auf dem Bildschirm.
FragetypWas die Klasse eingibtWie geantwortet wird
Multiple ChoiceZwei bis vier Antworten, eine davon als richtig markiertFarbiges Feld A–D antippen
Wahr / FalschEine Aussage, dazu ob sie stimmtFeld T oder F antippen
KurzantwortDie akzeptierte Antwort, mehrere Schreibweisen mit ; getrenntAntwort tippen
Zahl schätzenDie richtige Zahl und optional eine EinheitZahl tippen

Bei der Kurzantwort spielen Gross-/Kleinschreibung, Satzzeichen und Akzente keine Rolle: zürich, Zurich und Zürich! zählen alle. Beim Schätzen gilt eine Antwort als richtig, wenn sie höchstens fünf Prozent daneben liegt (mindestens aber ±1) — bei 206 Knochen sind also 196 bis 216 gültig.

4Die Klasse hereinholen

Die Lobby ist der Bildschirm, der am längsten an der Wand steht. Er darf das.

1 2 3 4 5 6
  1. Der vierstellige Code. Die Klasse tippt ihn auf chnobli.schaffner.xyz/play ein. Er ist pro Quiz neu und gilt nur, solange dieses Quiz läuft.
  2. Der QR-Code. Führt direkt in dieses Quiz, ohne dass jemand etwas abtippt. Aus der ersten Reihe gut lesbar, aus der letzten nicht.
  3. QR-Code vergrössern — dafür. Ein Klick, und der Code füllt den ganzen Beamer.
  4. Der Zähler. Links wer da ist, rechts wer die Frage schon geschrieben hat. Der zweite Wert ist der, auf den du wartest.
  5. Die Emojis der Beigetretenen. Mehr Rückmeldung gibt es nicht — Spitznamen stehen bewusst nicht an der Wand.
  6. Fragen prüfen wird aktiv, sobald die erste Frage eingetroffen ist. Der Knopf wechselt nur deine Ansicht — beitreten und Fragen schreiben geht weiter. Du kannst also schon prüfen, während die hinteren Reihen noch tippen.

Der vergrösserte QR-Code, mit dem Beitrittscode darunter — für alle, die zu weit hinten sitzen. Ein Klick irgendwohin schliesst ihn wieder.

Wie die Klasse den QR-Code scannt

Auf so gut wie jedem heutigen Handy genügt die normale Kamera-App: draufhalten, auf den eingeblendeten Link tippen. Falls jemand behauptet, das gehe bei ihm nicht:

Es geht immer auch ohne: Adresse eintippen, Code eintippen. Vier Ziffern sind zumutbar.

Der Start ist der Punkt ohne Wiederkehr

Beitreten geht, bis du auf Quiz starten drückst — danach nicht mehr. Wer verspätet hereinschneit, tritt also einfach bei und schreibt schnell eine Frage. Wer nach dem Start kommt, kann nur noch bei der Nachbarin mitschauen. Ein kurzer Blick auf den Zähler vor dem Start lohnt sich deshalb.

5Was auf den Handys passiert

Damit du es der Klasse erklären kannst, ohne selbst mitzuspielen. Drei Bildschirme, in dieser Reihenfolge.

Schritt 1: Beitreten

1 2
  1. Der Code von der Wand, vier Ziffern. Wer über den QR-Code kommt, sieht diesen Bildschirm gar nicht.
  2. Beitreten.

Schritt 2: Spitzname und Emoji

1 2 3 4 5 6
  1. Die aktuelle Emoji-Kategorie. Es gibt fünf: Tiere, Smileys, Wildtiere, Sport, Essen.
  2. Mit den Pfeilen blättern — oder auf dem Raster wischen.
  3. Das gewählte Emoji ist blau umrandet. Es steht später neben jeder Frage und auf der Rangliste.
  4. Der Spitzname, maximal 24 Zeichen. Ohne Spitzname geht es nicht weiter.
  5. Lobby betreten.
  6. Nicht du? Neu anfangen — für geteilte Geräte. Wirft die bisherige Identität auf diesem Gerät weg und fängt von vorne an.
Ansage an die Klasse, die sich lohnt

„Der Spitzname steht nachher am Beamer.“ Das erspart erfahrungsgemäss etwa die Hälfte der kreativen Ideen. Ändern lässt sich der Name danach nicht mehr.

Schritt 3: Die Frage schreiben

1 2 3 4 5 6
  1. Der Fragetyp. Nur die Typen, die du beim Erstellen aktiviert hast. Ein Wechsel ändert die Felder darunter.
  2. Der Fragetext, maximal 240 Zeichen. Was hier steht, erscheint später gross am Beamer.
  3. Die Antwortmöglichkeiten — bei Multiple Choice zwei bis vier, leere Felder werden weggelassen.
  4. Der Kreis markiert die richtige Antwort. Das ist der Schritt, den erfahrungsgemäss die halbe Klasse überliest.
  5. Das Zeitlimit für diese Frage: 10, 20, 30 oder 40 Sekunden. Die Person, die die Frage schreibt, legt es fest — nicht du.
  6. Zur Prüfung einreichen. Danach landet die Frage bei dir und ist auf dem Handy gesperrt.

Über dem Knopf steht ein Satz, der leicht überlesen wird, aber das Verhalten der ganzen Klasse steuert: Für deine eigene Frage bekommst du den Punkteschnitt aller anderen. Warum das dort steht, erklärt der Kasten Wie die Punkte zustande kommen — es lohnt sich, den Satz beim Schreiben einmal laut zu sagen.

6Fragen prüfen & freigeben

Der einzige Schritt, der wirklich deine Aufmerksamkeit braucht. Rechne mit zehn Sekunden pro Frage.

Ein Klick auf Fragen prüfen in der Lobby bringt dich hierher. Du siehst jede eingereichte Frage mit Typ, Zeitlimit und Autor:in. Die richtige Antwort steht nicht in der Liste — du musst also kurz mitdenken, ob sie stimmt.

Diesen Bildschirm nicht projizieren

Hier stehen alle Fragen samt Verfasser:innen. Am Beamer ist das Quiz danach vorbei, bevor es begonnen hat. Das ist der eine Moment, in dem du den Beamer stumm schaltest oder das Fenster minimierst.

1 2 3 4
  1. Eine Frage. Emoji, Typ, Zeitlimit, Spitzname, Fragetext — alles, was du zum Entscheiden brauchst.
  2. Die drei Entscheidungen. Freigeben: Die Frage wird gespielt und ist danach für die Person gesperrt. Zurückschicken: Sie geht mit einem Hinweis zurück aufs Handy und darf überarbeitet und erneut eingereicht werden — der freundliche Weg für „fast“. Ablehnen: endgültig, kein Überarbeiten mehr; für das, was am Beamer nichts zu suchen hat. Nach deiner Entscheidung trägt die Zeile den entsprechenden Status.
  3. Der Zähler: wie viele Fragen freigegeben und wie viele noch offen sind.
  4. Quiz starten wird aktiv, sobald mindestens eine Frage freigegeben ist. Offene Fragen werden dabei einfach nicht gespielt — du musst nicht auf Nachzügler warten.

Im Beispiel: Vier der sechs Fragen sind es wert. Die Schätzfrage „Wie oft sagt Herr Meier pro Lektion «genau»?“ geht zurück — nicht wegen der Frechheit, sondern weil niemand die richtige Antwort überprüfen kann. Und „Welcher Fussballclub ist der beste der Schweiz?“ wird abgelehnt, weil es darauf keine richtige Antwort gibt, sondern nur eine Diskussion.

Eine abgelehnte oder zurückgeschickte Frage kostet niemanden die Teilnahme: Wer keine Frage im Quiz hat, spielt einfach alle Fragen mit. Ein Nachteil ist das nicht — aber auch kein Vorteil, denn wer eine Frage im Quiz hat, bekommt in der eigenen Runde den Schnitt der anderen und geht dort nicht leer aus.

Was die Person sieht, deren Frage zurückkommt

1 2
  1. Der Hinweis, dass du eine Überarbeitung möchtest. Warum, sagt die App nicht — das musst du sagen, mündlich, quer durchs Zimmer. Das ist Absicht: Ein Tippfeld für Begründungen würde länger dauern als ein Satz.
  2. Der Text steht noch da und lässt sich ändern. Zur Prüfung einreichen schickt die Frage erneut zu dir.
Die Kriterien, die sich bewährt haben

Freigeben, wenn: Die Frage hat eine überprüfbare richtige Antwort, sie gehört zum Stoff, und die markierte Antwort ist tatsächlich die richtige. Alles andere zurückschicken. Ablehnen nur bei dem, was am Beamer wirklich nicht stehen soll — das ist erfahrungsgemäss eine Frage pro Klasse, und alle wissen sofort, welche.

7Das Quiz spielen

Ab hier ist der Beamer der Hauptdarsteller und du bedienst nur noch drei Knöpfe.

Jede Frage durchläuft dieselben drei Bildschirme: Frage → Auflösung → Rangliste. Aufgelöst wird automatisch, sobald die Zeit um ist oder alle geantwortet haben; ab da geht es nur weiter, wenn du klickst. Das Tempo der Nachbesprechung bestimmst also du.

Die laufende Frage

1 2 3 4 5 6 7
  1. Wo ihr steht — Frage 1 von 4.
  2. Wer die Frage geschrieben hat. Steht bewusst mit dabei: Es ist das Quiz der Klasse, nicht deines.
  3. Der Countdown mit dem Zeitlimit dieser Frage. Unter fünf Sekunden wird er orange und pulsiert.
  4. Weiter löst sofort auf, ohne die Zeit abzuwarten. Für den Fall, dass alle sichtbar fertig sind oder die Frage in einer Sackgasse endet.
  5. Die Frage, gross genug für die letzte Reihe.
  6. Die Antwortmöglichkeiten mit den Buchstaben A bis D — dieselben Farben und Buchstaben wie auf den Handys. Was nur hier steht, ist die Frage selbst: Ohne Blick nach vorne weiss niemand, worauf A bis D antworten. Bei Kurzantwort und Schätzfragen steht an dieser Stelle nur ein Hinweis, dass die Antwort auf dem Handy getippt wird.
  7. Wie viele schon geantwortet haben. Wer die Frage geschrieben hat, zählt nicht mit. Sobald alle geantwortet haben, löst die App von selbst auf — auf die Uhr wartet niemand.

Die Auflösung

1 2 3 4
  1. Die richtige Antwort, ausgeschrieben. Bis zu diesem Moment hat kein Handy sie je gesehen: Der Server schickt sie schlicht nicht mit.
  2. Die Verteilung. Grün ist richtig, grau ist falsch, die Balkenlänge zeigt, wie viele. Das ist der Bildschirm, an dem sich das Nachbesprechen lohnt — besonders wenn ein falscher Balken lang ist.
  3. Was die Autorin oder der Autor bekommt — der Durchschnitt aller anderen für genau diese Frage. Steht bewusst hier und nicht versteckt in der Rangliste: Das ist die Zahl, die erklärt, warum sich eine faire Frage lohnt.
  4. Punktestand zeigen geht weiter zur Rangliste.

Die Rangliste

1 2 3
  1. Eine Zeile pro Person, nach Punkten sortiert.
  2. Der Pfeil zeigt die Bewegung seit der letzten Frage: hoch, runter oder gleich geblieben.
  3. Nächste Frage — bei der letzten heisst der Knopf Endergebnis.
Wie die Punkte zustande kommen

Eine richtige Antwort gibt 700 Punkte, plus bis zu 300 fürs Tempo — wer sofort antwortet, bekommt das Maximum, wer die Zeit ausschöpft, die 700. Falsch oder gar nicht geantwortet gibt null.

Wer die Frage geschrieben hat, darf sie nicht beantworten und bekommt stattdessen den Durchschnitt aller anderen: die Summe dessen, was die Mitspielenden in dieser Runde geholt haben, geteilt durch ihre Anzahl. Die Nullen zählen mit — wer falsch oder gar nicht geantwortet hat, drückt den Schnitt. Erklär das kurz vorher, sonst erklärst du es nachher.

Warum der Durchschnitt und nicht null

Gäbe es für die eigene Frage keine Punkte, wäre die beste Strategie, eine Frage zu stellen, die niemand lösen kann: Man selbst verliert nichts, alle anderen gehen leer aus. Genau davon lebt aber das Quiz nicht.

Mit dem Durchschnitt kippt die Rechnung. Eine unlösbare Frage bringt allen null — auch der Person, die sie gestellt hat. Eine Frage, die die Klasse knacken kann, bringt den anderen Punkte und der Autorin oder dem Autor genau so viele. Die lohnendste Frage ist damit die faire: klar formuliert, zum Stoff passend, mit einer Antwort, die man wissen kann, wenn man aufgepasst hat.

In der Praxis ist das der Unterschied zwischen „Wie viele Haare hat Herr Meier?“ und einer Frage, über die sich nachher reden lässt. Ein Satz zu Beginn genügt: „Für die eigene Frage bekommt ihr so viele Punkte, wie die anderen im Schnitt damit holen.“

Das Podest

1 2 3
  1. Die ersten drei, mit Konfetti. Alle anderen sehen auf dem Handy ihren eigenen Rang.
  2. Neues Quiz beendet dieses Quiz und bringt dich zurück zum Einrichten. Alles aus diesem Durchgang ist damit weg.
  3. Quiz beenden oben rechts tut dasselbe und steht während des ganzen Quiz zur Verfügung — der Notausgang, wenn die Lektion vorbei ist und das Quiz nicht.

8Was die Klasse dabei sieht

Vier Handy-Bildschirme, die du kennen solltest — sie erklären die Rückfragen, die sonst mitten im Spiel kommen.

Antworten

1 2
  1. Der Countdown, derselbe wie vorne.
  2. Die Antwortfelder — dieselben wie vorne, aber ohne die Frage. Die steht nur am Beamer, und genau das zwingt die Klasse, nach vorne zu schauen, statt in dreissig Handys zu starren. Bei Kurzantwort und Schätzfragen steht hier stattdessen ein Eingabefeld.

Antworten lässt sich einmal. Danach erscheint ein Schloss und die Rückmeldung „Warte auf die anderen…“ — Korrigieren gibt es nicht, und das darf man vorher sagen.

Die eigene Frage

1
  1. Wer die laufende Frage geschrieben hat, sieht diesen Bildschirm samt Zähler, wie viele gerade antworten. Kein Mitmachen — dafür die einzige Gelegenheit im Quiz, sich zurückzulehnen und die Klasse zu beobachten. Punkte gibt es trotzdem: Bei der Auflösung erscheint auch hier eine Zahl, nämlich der Schnitt aller anderen.

Erfahrungsgemäss ist das der Moment, in dem die Rechnung wirklich ankommt — spätestens wenn jemand mit einer besonders raffinierten Frage plötzlich +0 auf dem Display hat und die halbe Klasse es mitbekommt.

Richtig oder falsch

1 2
  1. Die Punkte für diese Runde. Bei einer falschen Antwort steht hier stattdessen die richtige Lösung — jede Person erfährt sie also auch dann, wenn vorne gerade jemand redet.
  2. Serie und Rang. Die Flamme erscheint ab zwei richtigen Antworten hintereinander und ist erfahrungsgemäss motivierender als der Punktestand selbst.

Am Schluss

1
  1. Jede Person sieht ihren eigenen Schlussrang und ihre Punkte — auch die, die vorne nicht aufs Podest kommen. Zurück zum Beitritts-Bildschirm gibt das Gerät für die nächste Runde frei.

9Beenden — und was bleibt

Nämlich nichts. Das ist eine Eigenschaft, keine Lücke.

Mit Quiz beenden (oben rechts) oder Neues Quiz auf dem Podest ist der Durchgang vorbei. Alle Handys bekommen die Meldung, dass das Quiz beendet ist, der Code wird ungültig, und Fragen, Spitznamen und Punktestände sind gelöscht. Es gibt keinen Export, keinen Papierkorb und keine Möglichkeit, dasselbe Quiz später noch einmal aufzurufen.

Wenn du eine besonders gute Frage behalten willst, gibt es genau einen Weg: abschreiben, solange sie noch am Beamer steht. Ein Foto der Auflösung tut es auch.

Zwei Runden hintereinander

Nach Neues Quiz bist du sofort wieder beim Einrichten und kannst ein zweites Quiz mit demselben Lehrpersonen-Code erstellen. Der Beitrittscode ist dann ein anderer — die Klasse muss neu beitreten, und das ist gut so, sonst landen Leute aus der ersten Runde im zweiten Quiz.

Wenn du das Fenster versehentlich schliesst, ist das Quiz nicht verloren: Öffne chnobli.schaffner.xyz/teacher auf demselben Computer und im selben Browser noch einmal, und du landest wieder in deinem laufenden Quiz. Erst wenn du es beendest oder vier Stunden lang niemand etwas tut, räumt der Server es weg.

10Tipps aus dem Alltag

11Wenn etwas klemmt

Jemand kommt zu spät und kann nicht mehr beitreten.

Solange das Quiz noch nicht gestartet ist, geht Beitreten immer — auch während du schon Fragen prüfst. Nach dem Start ist zu, und daran lässt sich nichts ändern: Quiz beenden und neu erstellen wäre die einzige Möglichkeit, und dafür ist es dann meistens zu spät. Lass die Person mitschauen, mitdenken darf sie ja trotzdem.

Ein Handy hat die Verbindung verloren.

Die Seite im selben Tab neu laden. Chnobli erkennt die Person wieder und setzt sie mit ihren Punkten dort ein, wo das Quiz gerade ist. Wichtig: derselbe Tab — ein neuer Tab ist für die App eine neue Person, und die kann während eines laufenden Quiz nicht mehr beitreten.

Die Frage hängt, weil jemand nicht antwortet.

Weiter oben rechts löst sofort auf. Ansonsten läuft die Zeit von selbst ab; danach geht es ohnehin weiter.

Eine freigegebene Frage hat die falsche Antwort markiert.

Ändern lässt sich das nicht mehr. Am Beamer besprechen, sobald die Auflösung erscheint — „hier hat die Frage recht und wir nicht, oder umgekehrt“ ist ein guter Unterrichtsmoment. Fürs nächste Mal: beim Prüfen kurz nachrechnen, ob die markierte Antwort stimmt.

Ich habe versehentlich das Browserfenster geschlossen.

Öffne chnobli.schaffner.xyz/teacher im selben Browser auf demselben Computer noch einmal — du landest wieder in deinem laufenden Quiz, genau dort, wo es steht. Die Klasse merkt davon nichts. Nur ein anderer Computer oder ein anderer Browser findet es nicht mehr.

Die Klasse sieht die Frage nicht auf dem Handy.

Richtig so. Auf dem Handy stehen nur die Antwortfelder, die Frage steht am Beamer. Das ist der Grund, warum Chnobli einen projizierten Bildschirm braucht — und der Grund, warum alle nach vorne schauen.

Der Beitrittscode wird nicht akzeptiert.

Vier Ziffern, ohne Leerzeichen, und das Quiz darf noch nicht gestartet sein. Nach ein paar Fehlversuchen bremst der Server kurz aus (das schützt gegen Codeprobieren) — dann einen Moment warten und nochmals versuchen. Am schnellsten geht es sowieso über den QR-Code.

Zwei Personen teilen sich ein Gerät.

Auf dem Beitritts- bzw. Avatar-Bildschirm gibt es Nicht du? Neu anfangen. Damit verliert das Gerät die bisherige Identität und die zweite Person kann eigenständig beitreten — allerdings nur, solange das Quiz noch nicht gestartet ist.

Ich brauche die Fragen der Klasse für später.

Die gibt es nicht mehr. Chnobli speichert nichts über die Lektion hinaus. Wenn du sie behalten willst, fotografier den Prüfen-Bildschirm, bevor du startest — das ist der einzige Moment, in dem alle Fragen zusammen auf einem Bildschirm stehen.

Ich habe den Lehrpersonen-Code vergessen.

Mail an philip.schaffner@kwi.ch. Der Code ist nicht personalisiert, du bekommst also einfach denselben nochmals.